Weitwanderwege

Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins

Schwäbische Alb-Nordrandweg-Weg (HW1)

Der Schwäbische Alb-Nordrandweg (HW 1) ist der älteste Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins. Seit über 100 Jahren erfreuen sich die Wanderer  an den zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang des 355 Kilometer langen Weges, der sich in großen Teilen auf naturbelassenen Pfaden  entlang des Albtraufes von Donauwörth über die gesamte Nordseite der Schwäbischen Alb bis nach Tuttlingen erstreckt. Das Markierungszeichen ist ein rotes Dreieck, dessen Spitze in Richtung Tuttlingen weist. Seit 2009 erfüllt der HW 1 die Kriterien als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland des Deutschen Wanderverbandes. Dieses Zertifikat muss alle drei Jahre erneuert werden und garantiert eine gute Markierung sowie zahlreiche Attraktionen entlang des Weges. Seit der Zertifizierung in Zusammenarbeit mit dem Schwäbische Alb  Tourismusverband wird der HW 1 unter dem Namen "Albsteig" touristisch vermarktet.

Der HW1 führt von der Ostalb kommend entlang des Albtraufs, zahlreichen Aussichtsfelsen und Burgruinen mit wunderschönen Ausblicken in den Landkreis Reutlingen, nach Bad Urach. Dort erwartet den Wanderer der Uracher Wasserfall: Das Quellwasser stürzt über 30 Meter in die Tiefe. Anders als die bisher besuchten Burgruinen entlang des Albtraufs, die Herrschaftssitze waren, bietet das Schloss Lichtenstein, frei nach Wilhelm Hauff, Burgenromantik pur. Vorbei an der Nebelhöhle werden im letzten Drittel des HW 1 einige großartige Aussichtsberge passiert, wie der Roßberg (Wanderheim mit Aussichtsturm), der Dreifürstenstein bei Mössingen und der Raichberg (Wanderheim Nägeleshaus mit Aussichtsturm). Dort lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Aussichtspunkt Zeller Horn, von dort kann man einen einmaligen Bilick zur Burg Hohenzollern genießen.

Im weiteren Verlauf gelangt man schließlich zum Lemberg, der als höchster Berg der Schwäbischen Alb mit 1015 m zusätzlich noch mit einem Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins aufwartet. Von dort hat man oft Fernsicht bis zu den Alpen, an klaren Tagen mit phänomenaler Weitsicht bis weit in die Ost- und West-Alpen. Über den Dreifaltigkeitsberg wird dann das Ziel Tuttlingen erreicht.

 

Weitere Informationen zu Wanderkarten und Wegbeschreibungen erhalten Sie beim Schwäbischen Albverein.

 

Text: Schwäbischer Albverein 

 

 

 

 

 

 

Hans Widmann Weg

Hans-Widmann-Weg

Eningen - Hohe Warte - Bad Urach

 

Der Hans-Widmann-Weg beinhaltet zwei Zugangswege zum Turm Hohe Warte und zwar von Eningen und von Bad Urach aus. Somit ist ein direkter Weg von Eningen nach Bad Urach ausgeschildert. Sie finden nachfolgend die Wegbeschreibung vom Ortskern Eningen bis Hohe Warte.

Der Weg soll an Hans Widmann erinnern, der sowohl Bauleiter als auch maßgeblicher Förderer beim Bau des Turmes und Ehrenmals der Hohen Warte war.
Hans Widmann (1875-1946) war von Beruf Oberrealschullehrer. Er war zuerst Vertrauensmann in Urach, später Gauobmann im Ermsgau und anschließend 20 Jahre im Vorstand des Schwäbischen Albvereins e.V. in Tübingen, zuletzt als geschäftsführender Vorstand in einer politisch sehr schwierigen Zeit (bis 1939).

Von Eningen aus beginnt der Hans-Widmann-Weg am Rathaus und folgt dem liegenden, blauen "Y" über die Hauptstraße und die Albstraße und wechselt an der Einmündung der Querspange auf die Alte Steige. Direkt nach der nächsten Querung der Straße dem Wegzeichen weiter folgen, vorbei an der "Failmezger"-Linde und erneut die Straße nach St. Johann queren. Der Weg führt uns über den Gutenberg, von wo man eine wunderschöne Aussicht auf Eningen hat. Dem blauen "Y" folgen wir weiter und über das "Hännersteigle" bis  zum Oberen Stausee. Hier trifft der Weg auf den HW 1. Diesem folgen wir und kommen am Wanderheim Eninger Weide "Hans-Schenk-Haus" weiter zum Gestütshof St. Johann bis zur Hohen Warte.

 

Text: Hans-Peter Hofmann

 

Burgenweg

Der Burgen-Weg ist im Wesentlichen ein Teilstück des Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weges (HW 5)

 

Der Burgen-Weg vom Neckar zur Donau führt von der ehemals Freien Reichsstadt Reutlingen oberhalb des Echaztales zum Schloss Lichtenstein und weiter auf den Sternberg, dann durch das Tal der Großen Lauter zur Donau und zum Endpunkt Zwiefalten. Dem Wanderer bietet sich das Erlebnis der großartigen Naturlandschaft der Alb, mit atemberaubenden Ausblicken auf die abwechslungreiche Landschaft und tief hinab auf den sich in vielen Schlingen windenden Flusslauf der Großen Lauter. 25 ehemalige Adelssitze liegen an der Wanderstrecke, die Mehrzahl ist längst zerstört und zerfallen. Viele der Burgruinen, Burgstellen und Schlösser wurden in den letzten Jahrzehnten mit viel Aufwand restauriert oder konserviert. Auf manchen Wegabschnitten reihen sich wie Perlen auf einer Schnur Burg an Burg.

Der Burgen-Weg wurde in ehrenamtlicher Arbeit von Mitarbeitern des Lichtensteingaues eingerichtet. Er verläuft größtenteils auf derselben Strecke wie der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg (HW 5). Abweichungen finden sich zu Beginn des Weges von Reutlingen bis zur ehemaligen Station  Lichtenstein, dann von Kohlstetten bis zum Sternberg. Ab der Laufenmühle trennen sich die Wege. Der Burgen-Weg führt über den aussichtsreichen Hochberg nach Rechtenstein und weiter zum Endpunkt Zwiefalten mit seiner herrlichen barocken ehemaligen Klosterkirche, während der HW 5 die Mündung der Großen Lauter in die Donau ansteuert und dann hinauf zum Bussen führt.

Text: Schwäbischer Albverein 

 

 

 

 

 

 

 

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