Impfen in Eningen

Gemeinsam haben wir in Baden-Württemberg bei der Eindämmung der Corona-Pandemie bereits viel erreicht. Jetzt heißt es #dranbleibenBW.

Damit wir sicher durch den Herbst kommen, müssen möglichst viele Menschen geimpft sein. Bitte informieren Sie sich und nehmen Sie eines der vielen unkomplizierten Impfangebote wahr.

Die Gemeinde Eningen unterstützt die Impfkampagnen von Bund und Land. Es geht darum, gemeinsam in der Bevölkerung für den nötigen Ruck zu sorgen, wo er vielleicht an der einen oder anderen Stelle noch fehlt. Mit der Plakataktion im Ort möchten wir Menschen anregen, über eine Impfung nachzudenken. Da niemand sicher vorhersagen kann, wie schwer eine Coronavirus-Erkrankung verläuft, ist Vorbeugung in Form einer Impfung der beste Weg.

Seit dem 7. Juni 2021 können alle erwachsenen Personen unabhängig von Alter, Vorerkrankungen und Beruf ohne weitere Voraussetzungen einen Impftermin vereinbaren oder eines der zahlreichen offenen Impfangebote in der Region nutzen.

Entsprechend der neuen Empfehlung der STIKO können nun auch alle Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren in Baden-Württemberg geimpft werden. Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt. Die Impf-Ärzte, etwa in den Impfzentren, sind dabei nicht an Weisungen gebunden, denn sie tragen die medizinische Verantwortung für die Impfung.

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/familien/corona-schutzimpfung-ab-12-jahren-welche-kinder-sich-impfen-lassen-sollten/

Auch die Hausärztinnen und Hausärzte und Betriebsärztinnen und Betriebsärzte bieten Impfungen an. Nach der Schließung der Impfzentren übernehmen diese die Impfungen vollständig.

Die Impfzentren des Landes schließen zum 30. September 2021. Das bedeutet, dass vergebene Zweittermine dort nicht mehr stattfinden. Wenn Ihre Zweitimpfung ab Oktober stattfinden soll, bitten wir Sie rechtzeitig Kontakt mit Ihrer Hausarztpraxis bzw. einer niedergelassenen Ärztin oder einem niedergelassenen Arzt (eingeschlossen sind auch Privatpraxen) aufzunehmen, um einen Termin für die Zweitimpfung zu vereinbaren.

Wenn Sie keine Hausarztpraxis haben, können Sie auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung BW über die Corona-Karte Baden-Württemberg den Standort der nächstgelegenen Corona- Schwerpunktpraxis finden, um einen Zweitimpfungstermin zu vereinbaren.

Eventuell bestehende (Zweit-) Impftermine nach dem Ende der Laufzeit des jeweiligen Impfzentrums sind ungültig, auch falls E-Mailerinnerungen durch die Impfterminsoftware versandt werden.

 

Umgang mit Moderna-Zweitimpfungen nach dem 30.09.2021

Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) ergaben, dass es drei bis fünf Praxen der niedergelassenen Ärzteschaft pro Stadt-/Landkreis geben wird, die Moderna verimpfen sollen.

Eine erste Aufstellung der Praxen wurde durch die KVBW zur Verfügung gestellt und kann über den nachfolgenden Link aufgerufen werden:

https://www.kvbawue.de/buerger/notfallpraxen/corona-anlaufstellen/corona-karte-moderna-zweitimpfungen/

Die Liste wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert. Termine für eine Moderna-Zweitimpfung sollten grundsätzlich immer frühzeitig, bestenfalls mit einer Vorlaufzeit von zwei Wochen, angefragt werden.

Auffrischungsimpfungen

Entsprechend den Beschlüssen der Gesundheitsministerkonferenz vom 2. und 9. August sowie vom 6. September 2021 empfiehlt das Land Baden-Württemberg durch Bekanntmachungen des Sozialministeriums vom 19. August und 16. September 2021 eine Auffrischimpfung ab dem 7. September für die folgenden Personengruppen:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben bei individuellem Wunsch, nach Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztlicher Aufklärung,
  • Personen, die in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort untergebracht sind; hierzu zählen insbesondere:
    • vollstationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf nach § 2 Absatz 3, § 4 Absatz 2 und § 5 des Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetzes,
    • besondere Wohnformen und ambulant betreute Wohngruppen der Eingliederungshilfe sowie Werkstätten und Förderstätten für Menschen mit Behinderungen,
    • Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) (Obdachlosenunterkünfte) und vergleichbare Einrichtungen für Wohnungslose nach den §§ 67 bis 69 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Personen mit einer relevanten angeborenen oder erworbenen Immunschwäche oder unter immunsuppressiver Therapie,
  • Pflegebedürftige, die zu Hause betreut oder gepflegt werden,
  • Personen, die bei der Grundimmunisierung ausschließlich die Vektorviren-Impfstoffe Vaxzevria von AstraZeneca oder COVID-19 Vaccine Janssen von Janssen-Cilag International erhalten haben, ungeachtet des Alters oder einer anderweitigen Indikation.

Für Personen, die in den oben genannten Einrichtungen, in ambulanten Pflege- oder Betreuungsdiensten, in Unterstützungsdiensten für besonders gefährdete Menschen mit Behinderungen, im Rettungsdienst oder in mobilen Impfteams tätig sind, wird eine Auffrischimpfung derzeit nicht allgemein öffentlich empfohlen; sie ist jedoch nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch möglich. Gleiches gilt für Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Kontakt zu Personen haben, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Die Auffrischimpfung erfolgt für alle Gruppen in jedem Fall erst dann, wenn die Zweitimpfung (oder im Fall von Johnson & Johnson bzw. bei Genesenen die einmalige Impfung) mindestens sechs Monate zurückliegt. Für die Auffrischimpfung ist eine einzelne Impfdosis ausreichend.

Durch eine Änderung der Bekanntmachung des Sozialministeriums aufgrund des GMK-Beschlusses vom 6. September 2021 kann seit 16. September 2021 einer Auffrischimpfung ferner bei individuellem Wunsch, nach Nutzen-Risiko-Abwägung und ärztlicher Aufklärung, auch durch Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, wahrgenommen werden.

Weitere Informationen zur Auffrischimpfung finden Sie unter:

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/210819_Bkm_SM_SARS-CoV-2-Auffrischimpfung.pdf

https://www.dranbleiben-bw.de/auffrischimpfung

Bitte denken Sie daran: Durch eine Impfung sinkt auch das Risiko, andere anzustecken. Und je mehr Menschen geimpft sind, desto schlechter kann sich das Virus weiter ausbreiten und um so unwahrscheinlicher sind weitere Lockdowns