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VorgeschichteDer im Frühjahr 1987 gegründete Heimat- und Geschichtsverein e. V. Eningen hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur die Vergangenheit Eningens lebendig zu erhalten, sondern sich auch um die Wiedereröffnung von ehemaligen Wegen, Pfaden und Durchgängen zu kümmern, sofern sie heutzutage noch von Wert und Interesse sind. Als eine seiner ersten Aufgaben in diesem Tätigkeitsbereich sah er die Wiederherstellung einer Durchgangsmöglichkeit vom Gewand Kühteich ins Gewand Bohnenstall am Fuße des Renkenbergs, die seit dem Bau des Freibades und der Minigolfanlage Obtal unterbunden war. Zugleich sollten während der Freibadesaison Fußgänger die Möglichkeit erhalten, ungefährdet und auf schattigem Pfad von und zum Freibad zu kommen, ohne die viel befahrene Zu- und Abfahrtsstraße benutzen zu müssen. Diese Anregungen fielen bei der Gemeinde auf fruchtbaren Boden und so entstand bereits in den Jahren 1988 und 1989 ein Fußweg, der vom Schützenhaus im Wald im unteren Bereich der Ohmishalde zum Vulkanschlot Bürzlen und zum Naturfreundehaus am Lindenplatz führt. Der neue Weg, gestaltet und gebaut vom Gemeindeforstpersonal fand volle Anerkennung und wurde von der interessierten Bevölkerung gerne angenommen. Dieser neue Weg war Ausgangspunkt für Überlegungen, ihn nach beiden Seiten weiterzuführen und zu einem Panoramaweg "Rund um Eningen" auszubauen. Dieser Plan wurde in den Jahren 1990/91 mit Hilfe der Gemeindeverwaltung verwirklicht, allerdings mussten Abstriche von der ursprünglichen Ideallinie hingenommen werden. Es gab sowohl technische als auch rechtliche Probleme. Auch wird der Spruch "Gemeinnutz geht vor Eigennutz!" nicht mehr so gern gehört. So ist der jetzige Panoramaweg "Rund um Eningen" in manchen Bereichen seines 16 km langen Verlaufes ein Kompromiss.
Es wird mit Aufgabe des Heimat- und Geschichtsverein sein, die weitere Entwicklung in diesen unbefriedeten Bereichen zu beobachten und auf eine Verbesserung zu drängen, so daß der Panoramaweg in Zukunft seinem Namen noch mehr gerecht wird. Denn er soll möglichst viele schöne Ausblicke bieten, nicht fern vom Ort verlaufen, keine unzumutbaren Steigungen oder Gefälle aufweisen, häufig "Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten" anbieten und auch für ältere Spaziergänger ohne größere Mühe in Teilabschnitten begehbar sein. Verschiedene Eninger Vereine haben für die einzelnen Streckenabschnitte "Patenschaften" übernommen und kümmern sich um die Instandhaltung und Pflege des jeweiligen Abschnitts.
Abschnitt
1: vom Schützenhaus zum Naturfreundehaus
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